Wann: 15.9.2012 bis 17.10.2012

Route:

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Bücher

Wie immer nutze ich die Zeit am Schiff um einige Bücher in mich hinein zu fressen. Die Bewertung ist natürlich subjektiv und geht von * (grottenschlecht) bis ***** (sollte man unbedingt lesen).

Anreise

Samstag, 15.9.2012

Abflug nachmittags, am Flughafen ganz vorne aus dem Auto ausgestiegen, aber Air France ist ganz hinten. Dafür in Paris nur 10 Minuten Weg bis zum Abflugterminal. Das habe ich schon schlimmer erlebt. Trotz Zeitverschiebung wird der Flug nicht kürzer. In LA trotz Transit der komplette Zollwahnsinn. In die USA einreisen mit Fingerabdruck und allen PiPaPo, dann aus dem Flughafengebäude raus und bei einem anderen Eingang wieder rein und natürlich komplett neuer Securitycheck. Das Funkgerät gefällt ihnen nicht, aber nach 20 Minuten und einer Spezialprüfung auf Sprengstoff bin ich durch. Im Flugzeug sitze ich neben einem Schwarzamerikanischen Hochzeitspaar, das zum Honeymoon in die Südsee fliegt. Er 140 Kilo, sie 120 im kurzen Hochzeitskleid, mit Schleier. Das wird eng am dritten Sitz. Die Stewardess hat ein Einsehen und setzt mich auf einen anderen freien Platz. Flug lang, aber ok, ¾ des neuen Metzger-Kimis müssen dran glauben. nach oben

Tahiti

Sonntag, 16.9.2012

Sandy holt mich mit dem Mietwagen ab. Karl schläft noch. Shambala liegt am Steg direkt im Zentrum von Papeete. Zur Begrüßung um 5 Uhr früh gibt es einen GT. Aber bei mir ist es ja schließlich 17:00. Sandy besorgt frisches Baguette und Croissants, super Frühstück. Ich beziehe die Achterkabine. Linkes Bett Klumpert, rechtes Bett ich. Immer zu wenig Platz am Boot. In der Bucht liegen auch einige Big Toys mit Hubschrauber etc.

Nach einer Superdusche geht die Inselrundfahrt los. Golfplatz nett, Insel nichts Besonderes. In einer Marine sehen wir einiges Skurilles. Zu Mittag essen wir bei einem guten Franzosen. Am Nachmittag kurze Wanderung in eine Schlucht mit drei Wasserfällen. Am Abend Großeinkauf bei Carrefour und das am Sonntag. Das gab es in Mecklenburg nicht!! Am Abend Salat und Plauderei am Schiff und einige kleine GTs.

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Montag, 17.9.2012

Heute gibt es einiges zu erledigen, weil morgen wollen wir los. Zuerst zum Hafenkapitän, dann Notar suchen. Karl muss einen Vertrag unterschreiben, da braucht es eine beglaubigte Unterschrift. Schon der zweite Notar (Nancy) war super nett und verlangt nicht einmal etwas für die Beglaubigung von Karls Unterschrift.  Dann noch im Zubehörshop Farbe gekauft und die unvermeidlichen Blinker. Dann Auto zurückgegeben. Sandy hat keinen Führerschein mit und deshalb bei der Autovermietung ihr IC-Zertifikat abgegeben. Wurde anstandslos akzeptiert.

Während Sandy noch einen Flug bei Air Tahiti checkt, genießen Karl und ich das bunte Treiben in der Markthalle. Von den schönen Polynesiern weit und breit nichts zu sehen. Sind durch die fetthaltige Ernährung ziemlich aus dem Leim gegangen. Wenn jemand auf die Entfernung sexy aussieht, ist es bei näherer Betrachtung ein Mann.

Am Boot den Abend mit einem guten Essen und einigen GTs ausklingen lassen. Foto fehlt Foto fehlt Foto fehlt

Dienstag, 18.9.2012

Heute geht es los. Nach einem guten Frühstück Shambala segelklar gemacht und dann ab. Draußen viel Welle und unregelmäßiger Wind. Zum Glück nur 15 SM nach Moorea.  Allen war ein wenig schlecht. Mir als Landratte ganz besonders. Bei der Passeinfahrt innerhalb des Riffs haben wir einen großen Wal gesichtet. Hat die Flosse hergezeigt, wie in einem Universumfilm. Leider ist auf den Fotos nichts zu erkennen. Hätte das schnellere Sportprogramm nehmen sollen. Wir ankern in der Baie de Cook. Dort gibt es ziemliche Fallwinde. Den Abend bei Roséwein und GT ausklingen lassen. Echt gemütlich.

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Moorea

Mittwoch, 19.9.2012

Wir fahren mit dem Beiboot an Land und gehen auf Baguette Suche. Wollen schon aufgeben, aber im letzten Haus der Ortschaft werden wir fündig. Ein Chinesenladen. Nahezu alle Supermärkte sind in der Hand von Chinesen. Das Frühstück ist gerettet. Plötzlich bekommt das Schlauchboot in einer Fallbö Unterluft und dreht sich, stellt sich aber gleich wieder auf. Der Motor war nur ein paar Minuten unter Wasser und hat nichts abbekommen. Dann rutscht auch noch der Anker. Das seichte Ufer rückt immer näher. Wir verlassen den ungastlichen Ort. Wir wollen ohnedies in die nächste Bucht. Dort ist es ruhig. Gehe mit Karl bis zur „La petite village“. Bestellen uns für morgen einen Mietwagen in unsere Bucht.

Direkt bei unserem Dingilandeplatz gibt es eine Crevettenfarm. Zurück am Schiff machen wir den Plan für das Abendmenü. Paella mit Scampi wäre nicht schlecht, aber leider, der Schlauchbootausflug zur Crevettenfarm bleibt ergebnislos, weil wir die Öffnungszeit für den Fabriksverkauf um eine Stunde verpassen. Also gibt es als Alternative Spaghetti mit Huhn. Karl und Sandy stellen eine selbstgemachte Chilisauce auf den Tisch und warnen mich nur halbherzig. Aber trotz eines halben Löffels dieser Sauce in meinen Spaghetti, schaffe ich es, den Inhalt meines Tellers aufzuessen. Aber das war schon an der Grenze. Das wird morgen nochmals brennen. Der obligate Rosé, diesmal etwas früher als sonst. Das Wetter ist schlecht und es regnet einige Male kurz. Gehen noch etwas früher schlafen. Lese noch ein wenig im Steiermark Roman. Dann fallen die Augen zu. Es ist nicht einmal noch 21 Uhr.

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Donnerstag, 20.9.2012

5 Uhr. Es ist noch finster, aber ich bin munter. Noch immer Jetlag, oder einfach zu früh schlafen gegangen? Habe die Tür meiner Kabine zu, um die anderen nicht aufzuwecken. Sandy steht auch schon um 6:00 auf. Es gibt ein frühes Frühstück. Um 9:00 fahren wir an Land und unser Hyundai für die Inselrundfahrt wartet schon. Holen mit der Chauffeurin noch ein Auto vom Hilton Hotel ab, dann erledigen wir im Büro die Formalitäten. Nun steht unserer Inselumrundung nichts mehr im Wege. Zuerst schauen wir uns wieder den Golfplatz an. Sehr schön gelegen und auch nicht viel los. Wenn Renate dabei gewesen wäre, hätten wir vielleicht 9 Löcher gespielt. Dann machen wir Pause bei einem Lokal namens Paradise. Wollen ein Cola trinken, aber der Chef akzeptiert das nicht und mixt uns einen Trink der wesentlich besser schmeckt und auch nicht die Welt kostet. Wir sitzen wunderschön am Strand. Karl und Sandy streicheln ein paar Mantas. Ich habe da noch zu viel Respekt vor dem Getier. Anschließend fahren wir zum Mittagessen in ein sehr schön gelegenes Lokal, das ein deutscher Pensionist mit seiner Frau gepachtet hat. Essen sehr guten Fisch nach polynesischer Art, das heißt die Sauce ist süß!! Aber schmeckt dennoch hervorragend und ist wesentlich billiger als erwartet. Zahlen in Euro. Dann geht’s zum Aussichtspunkt Belvedere. Herrlicher Blick über die Bucht. Dann noch ein wenig Einkaufen, Leihwagen zurückgeben und zurück zum Schiff. Wir laufen aus, weil unser nächstes Ziel ist Huahine und das sind 80 Meilen und in der Nacht können wir nicht einlaufen.

 

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Huahine

Freitag, 21.9.2012

Die Wache von 24:00 bis 3:00 zieht sich. I-Pod Kopfhörer passen nicht. Höre nur einen Kanal. Wind ist auch nicht aufregend. Aber wir wollen ohnedies nicht zu schnell sein, weil für die Riffpassage brauchen wir Tageslicht. Es dauert aber schließlich bis Mittag, bis wir in den Pass einfahren. Nach einigem Hin und Her finden wir einen super Ankerplatz mitten in der Korallenbucht, aber der Anker liegt auf Sand! Sogar Karl geht baden. Sandy reinigt das Boot, Peter schläft. Zum Lunch gibt es leckeren Thunfisch- und Eiaufstrich. Wie kann man nur so gut kochen? Für das Abendessen schneidet Karl mit der Makita Stichsäge drei schöne Steaks von unserer Teifkühlkuh ab. Am Abend hat aber nach den vielen Baguettes mit den Aufstrichen niemand Hunger. Das Pfeffersteak wird auf morgen verschoben. Es gibt Palatschinken.

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Samstag, 22.9.2012

Gleich am Morgen um 6:00 ein erfrischendes Bad. War zwar vorher am Klo, aber Wasser ist doch noch sauber. Nach dem Frühstück kommt ein Einheimischer mit dem Boot vorbei und schimpft uns, weil wir bei den Korallenstöcken ankern. Wir verstehen zwar kein Französisch, aber versprechen ihm, uns nach dem Frühstück einen neuen Ankerplatz zu suchen. Wir wissen ohnedies, dass die Kette über einen Korallenstock liegt, aber der Wind ist so schwach, dass die Kette dem Stock nichts antut.  Wir fahren eine Bucht weiter und ankern auf sauberem Wasser in der Nähe eines Negerkralhotels. Tagesstrecke 1,2 nm. Das genügt doch. Die Südsee hat uns schon ziemlich entschleunigt.

Zu Fuß erkunden wir die Insel. Nach einem kurzen Mittagsschlaf gibt’s die schon gestern geplanten Pfeffersteaks mit Pommes und Salat. Dazu ein kühles Bier. So lässt es sich leben.

Wir besuchen einen Deutschen mit einem Katamaran, den wir schon beim Spazierengehen getroffen haben. Er ist seit 7 Jahren mit einer jungen Ukrainerin unterwegs, hat zu Hause alles aufgegeben und lebt auf seinem Luxuskatamaran. Die Fahrt auf den Kanaren wurde nur zur Geburt ihrer Tochter kurz unterbrochen. Die ist mittlerweile 4 Jahre und fühlt sich am Schiff pudelwohl. Jetzt muss er auch ein wenig sparen und hat deshalb den Weihnachtsschiurlaub zu Hause abgesagt, weil die Flüge und der Schiurlaub einfach zu teuer sind. Wird seine Tochter halt ein wenig später den ersten Schnee sehen. Wir tauschen einige Informationen aus. Er kommt mit seiner Festplatte zu uns aufs Schiff und kopiert sich Seekarten, Tracks und einiges andere. Am Abend sitzen wir wieder im Cockpit, trinken die üblichen GTs und plaudern über dies und das. Der Gin ist leer. Die Flasche, die ich aus Wien mitgebracht habe, muss irgendwo ein Loch gehabt haben. Ich habe mit Sandy eine Wette laufen bzgl. richtiger Bezeichnung des Kegels, den man bei Motorfahrt mit gesetztem Segel setzen muss. Ich habe Fahrtkegel gesagt, sie behauptet er heißt Motorkegel. Wer verliert muss den nächsten GT holen. Jetzt wird es aufwendig, weil die Zutaten gibt es nur mehr im Supermarkt. Zur Klärung dieser wichtigen Frage werden einige Mails geschrieben.

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Raiatea

Sonntag, 23.9.2012

Wollten eigentlich um 6:00 eine Runde schwimmen, aber das Wasser ist heute zu dreckig. Ja, auch das gibt es in der Südsee. Heute verlassen wir Huahine und fahren nach Raiatea. Dort kennen sich die beiden aus. Sind nur 25 Meilen. Der Wind ist angenehm und wir lüften den Spinnaker. Das ist das erste Mal seit einem Jahr, dass das bunte Teil verwendet wird. So ändern sich die Zeiten. Zuerst fahren wir in eine Bucht. Dort soll ein Fluss sein, den man mit dem Schlauchboot hinauffahren kann. Doch es gefällt uns dort nicht wirklich. Das Ufer fällt schnell ab, und das Wasser ist nicht sauber genug. Man sieht nicht bis zum Grund und da besteht immer die Gefahr, dass sich der Anker unter einem Korallenstock verhängt. Wir disponieren um und fahren zu einem Ankerplatz  beim Riff, schnorcheln etwas. Sandy putzt das Unterwasserschiff fertig. Am Abend gibt es heute Huhn mit Karfiol und Karotten. Als Nachspeise Palatschinken. Leider gibt es am Abend Regen. Wir müssen drinnen essen, was einiges an Umbauten erfordert, weil das Leben spielt sich in dieser Gegend üblicherweise im Freien ab.  Gehen um 8:00 zu Bett nachdem wir einen 3 Liter Sack Rotwein zu vernichten begonnen haben.

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Montag, 24.9.2012, Raiatea

Am nächsten Tag um 7:00 fahren Sandy und ich mit der Rosi (von Rosinate), so nennen die beiden das Dinghi, an Land um das Nötigste einzukaufen. Dort treffen wir Don und Judy, zwei Amerikaner mit denen Karl verabredet ist. Die beiden kommen aus LA. Don war einmal in Deutschland stationiert und freut sich seine Deutschkenntnisse auffrischen zu können. Er stellt uns noch zwei Österreicher vor, die hier ein Boot gekauft haben und jetzt 3-4 Jahre herumfahren wollen so lange das Geld reicht. Die beiden sind keine 30 Jahre alt. Beide Physikdoktoren aus OÖ.

Wir verbringen den ganzen Tag an unserem schönen Ankerplatz beim Riff. Hier sehe ich meinen ersten Hai, der langsam ums Boot schwimmt. Schon unheimlich. Auch einige große Rochen treiben sich hier herum.  Am Vortag  war ich dort noch vor dem Schlafen gehen im Finsteren im Wasser! Das werde ich so bald nicht mehr machen. Am Abend verholen wir Shambala an die Mole, weil wir Don und Judy zum Abendessen eingeladen haben. Sandy zaubert ein Menü: Schnell gebratenes Entrecote, Gemüse und Nudeln. Zum Nachtisch Eisplatschinken mit Schokoladesauce, oder selbst gemachten Schokokuchen. Nach dem Essen kommen noch Irene und ihr Partner, die beiden jungen Physiker auf einen Drink vorbei. Der Typ redet sehr gescheit daher, obwohl er erst ein paar Meilen gesegelt ist und keine Ahnung hat, wie sich bald im Gespräch herausstellt. Den brauchen wir nicht noch einmal. Machen die 3 Liter Packung Rotwein vom Vortag fertig. GT fällt heute aus. Es reicht.

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Dienstag, 25.9.2012, Raiatea

Heute Arbeitsprogramm.

Leider müssen wir zu einer anderen Tankstelle, weil bei der ersten gibt es keinen zollfreien Treibstoff. Auflandiger Wind, Ablegen mit langer Leine wie gelernt. Dann unter Motor, um Strom für den Tiefkühler nachzuladen zu einer Vanillefarm. Dort ankern wir, auch wenn man kein Vanillefan ist, der Ausflug war durchaus interessant. Ich dachte immer Vanille kommt von Oetker ;-)

Wir verabschieden uns von Don und Judy. Die beiden müssen noch hier bleiben, weil sie ein Segel beim Segelmacher haben. Aber wir vereinbaren ein Treffen in der blauen Lagune in Bora Bora.
Am Abend essen wir die letzten Reste unseres Entrecotes. Dann gibt’s noch flüssige Eiscreme. Der Tiefkühler hatte Strommangel. Nach einer Flasche Rose geht’s relativ früh in die Koje.

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Bora Bora

Mittwoch, 26.9.2012

Heute geht es nach Bora Bora, zur angeblich schönsten Insel der Welt. Wind und Wetter sind günstig. Wir fahren um ½ 10 von Raiatea weg. Die 25 Meilen Überfahrt vergehen wie im Flug. Am Nachmittag machen wir an einer Boje vor dem berühmten Bloody Mary fest. Hier war von Ronald Reagen bis Ringo Starr schon jeder Promi dieser Welt. Leider haben wir keinen Tisch reserviert und bekommen erst für 20:30 einen Platz. Den Aperitif nehmen wir am Schiff, nachdem wir uns die Zeit mit einem Spaziergang vertrieben haben. Überall gibt es Hinweistafeln „Finanziert mit Hilfe der EU“. Wenn das die Kronen Zeitung wüsste. Pünktlich sind wir im Lokal. Meine Wahl ist perfekt. Sashimi als Vorspeise und dann einen rare gebratenen roten Thun. Besser als im Planters. Wir sind zufrieden. Auch die Preise sind nicht überzogen. Nach einem Drink an der Bar verlassen wir das nette Lokal. Am Schiff trinken und plaudern wir noch bis 24:00. So lange waren wir schon lange nicht auf. 

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Donnerstag, 27.9.2012

Wetterverschlechterung. Fallböen, fliegendes Wasser in der Bucht. Wir haben eine Internetverbindung. Wichtig, denn seit einigen Tagen geht der Abruf unserer Gribdaten (Wetterfiles) nicht mehr. Wir müssen unsere Softwareversion aktualisieren. Dazu braucht’s aber eine vernünftige Leitung. Der Zygrib download File ist allerdings in einem Unix Komprimierungsformat, das sich mit dem Standardprogramm von Windows 7 nicht dekomprimieren lässt. Nach dem Download eines entsprechenden Programms funktioniert es dann endlich. Ich verteile die aktuelle Zygrib Software dann auf alle drei Bordcomputer. Jetzt gibt es wieder aktuelles Wetter. Die Gribdaten verheißen nichts Gutes. Unser nächster Schlag soll uns nach Osten führen. Bei Ostwind mit 30 Knoten nicht gerade lustig. Wir müssen noch in Bora Bora bleiben. Wir beschließen eine Inselrunde mit dem Mietauto zu machen. Also packe ich mein bestes Englisch aus und nehme das lokale Mobiltelefon in die Hand und bestelle bei Avis einen Wagen. Um 11:30 soll er uns beim Bloody Mary abholen. Das klappt auch. Die Inselrunde ist ernüchternd. Nicht viel zu sehen. Schauen uns ein "Negerkralhotel"  an. Ist nur von der Ferne beeindruckend. Allerdings finden wir einen netten Yacht Club. Dort gibt es Bojen. Wir beschließen am Abend dorthin zu fahren und das Clubrestaurant zu testen. Nach einem Einkauf im Supermarkt geben wir das Auto zurück und verlassen den windigen Liegeplatz vor dem Bloody Mary. Leider löst sich die Ankerboje von der Muring und die Muring verschwindet auf nimmer Wiedersehen im Wasser. Die Fahrt zum Yachtclub ist kurz. Dort ist es viel ruhiger. Das Essen ist nicht so toll, aber ok, dafür sind die Leute sehr nett und man sitzt super auf der Terrasse.    

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Freitag, 28.9.2012

Am nächsten Morgen einen Kilometer bis zur Boulangerie. Nach dem Frühstück nochmals in den Supermarkt, aber diesmal mit Rosi. Dann zum Vormittagsdrink wieder in den Yachtclub. Wir haben dem Manager ein große AUT Fahne mit Widmung versprochen. Sandy macht die Beschriftung. Es sind immer alle beeindruckt, wenn sie die Route der Shambala sehen. Der Weg um Kap Horn ist für die meisten, die hier herumsegeln und durch den Panamakanal kommen, unvorstellbar. Wir bekommen im Gegenzug zwei Wimpeln vom BBYC und kaufen noch einige T-Shirts. Leider gibt es nur mehr kleine Größen. Müssen noch etwas abnehmen, damit es nicht so spannt. Dann geht es in die blaue Lagune. Ziemlich Tricki die Fahrt unter Motor. Es geht in Schlangenlinie um die Korallenköpfe und Untiefen. Hinter uns fahren Don und Judy. Die haben ihr Segel bekommen und sind gerade in Bora Bora angekommen. Don nimmt eine Fahrwassertonne an der falschen Seite, aber zum Glück passiert nichts. Wir ankern direkt an der 1 Meter Grenze. So ein Schwertboot hat doch seine Vorteile. Vor uns der ganze Pazifik und wir auf einen Meter Tiefe, getrennt nur durch einen schmalen Riffstreifen, einfach phantastisch. Mache mit Karl noch einen Landausflug zum Motu. Dort spazieren wir einen Kilometer den Strand entlang. Es gibt einige Hütten hier mit wenigen Einwohnern. Keine Straße, aber Autos. Die können maximal zwei Kilometer am Uferstreifen entlang fahren. Wir finden einen Durchgang zur Außenseite der Insel. Aber der Kiesstrand und die Welle am Außenriff sind hier nicht so spektakulär. Zurück am Boot duftet es schon nach Risotto. Dann das übliche: Wein, GT und ins Bett.

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Samstag, 29.9.2012

Heute haben wir einen gemütlichen Tag in der Blauen Lagune vor uns. Nichts Spezielles für Karl und mich zu tun. Sandy allerdings ist im Dauereinsatz. Sie kocht für unseren langen Schlag zu den Atollen vor. Faschierte Laberln, Knödel mit Schwammerlsauce, Kuchen, Brot, Zu Mittag kommt die Passion Crew auf Kuchen und Kaffee. Don und Judy bleiben noch in Bora Bora. Wir wollen am nächsten Morgen nach Tikehau. Am Nachmittag geht es mit der Rosi zum Riff. Nach unserer Rückkehr  sehen wir die Passion Crew vor Anker in 500 Meter Entfernung zur Shambala. Was ist da passiert? Wie wir später erfahren, war der Dieselfilter verstopft und der Motor ausgefallen. Wir fahren hin, können aber nicht viel helfen.  

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Tikehau

Sonntag, 30.9.2012

Heute kehren wir den Gesellschaftsinseln den Rücken und brechen  in der Früh nach Tikehau auf. Unser erstes Atoll. Die 220 Meilen sollten in 2 Tagen zu schaffen sein. Wir haben Gegenwind und können Tikehau nicht anliegen.  Zuerst ist wieder allen ein wenig schlecht. Hohe Wellen und 25 Knoten Wind. Aber unsere Mägen beruhigen sich schnell und bald kehrt Bordroutine ein. Am Abend gibt es Fleichlaberln mit Kartoffelpüree. Wir machen drei Stunden Wachen. Vollmond, aber ab und zu auch heftiger Regen. Die Nacht vergeht sehr schnell. Das von mir neu kalibrierte Log ist etwas deprimierend, weil die Anzeige die Geschwindigkeit nicht mehr schönt. Wir fahren nur etwa 5 Knoten bei einem Wendewinkel von 110 Grad. Nicht gerade beeindruckende Werte. Aber wir haben ja keinen Racer, sondern ein stabiles Fahrtenboot mit wenig Tiefgang unter dem Hintern.  

Montag, 1.10.2012

Alles unverändert, nur das Körpergefühl wird besser. Das neue ETA ist 24:00. Wir nähern uns unserem Ziel. Tikehau kommt in Sicht. Gegen 23 Uhr stehen wir vor dem Pass. Karl übernimmt für die Einfahrt. Er kennt die Einfahrt schon. Außerdem hat er seinen Track von der letzten Einfahrt, die bei guten Sichtverhältnissen stattfand, am Schirm und kann einfach der aufgezeichneten Linie nachfahren. Die Navigation ist wirklich einfach geworden. Computerkenntnisse sind wichtiger als der Umgang mit Sextant und Rechentafeln.

Dienstag, 2.10.2012

Um 1 Uhr früh machen wir an der Mole fest. Plötzlich ist die Müdigkeit verflogen und Hunger stellt sich ein. Karl bekommt noch ein Gulyas mit Knödel. Ich bin mit GT zufrieden. Dann geht es in die Koje. Nach einer ruhigen Nacht weckt uns um 6:00 heftiger Lärm. Das Versorgungsschiff liegt unweit von uns im Hafen und die Ladung wird gelöscht. Die ganze Ortschaft ist unterwegs und holt die bestellten Waren. Leider kann ich den Baguettebesorgungsauftrag nicht erledigen. Ausverkauft. Erst um 14:30 wird Nachschub gebacken. Karl und ich erkunden die Stadt. Es hat den Anschein, als ob hier niemand etwas arbeitet. Alle sitzen vor ihren Häusern und schauen in die Luft, hören Musik, oder sehen fern. Hier im Ort gibt es Internet und ein kurzes Mail geht sich aus. Leider stürzt die Leitung direkt beim Bezahlvorgang ab. Hoffentlich wird nicht doppelt abgebucht. Wir wollen uns zum Spaß beim Polizeichef einen Stempel in unsere Reisepässe holen.  Die Polizeistation liegt nahe der Schule und ist versperrt. Der einzige Polizist regelt den Verkehr vor der Schule. Als er fertig ist, hupt er, damit wir wissen, er ist bereit. Er nimmt es ganz genau, trägt unsere Daten sogar in ein großes dickes Buch ein. Dann setzten wir unsere Stadtrunde fort. Wie überall auch hier sehr freundliche Menschen. Die Franzosen investieren in dieser Gegend viel Geld, damit die Leute zufrieden sind und nicht auf die Idee kommen unabhängig werden zu wollen. Das führt allerdings dazu, dass hier nur die Chinesen arbeiten.  Bei einem schwulen Künstler, der Muschelketten und Bastdinge fertigt, trinken wir ein Bier in seinem Allroundatelier. Zurück am Boot, wollen wir am Nachmittag noch auf die andere Seite des Atolls fahren. Ein paar Kinder bekommen unsere Zuckervorräte, sie wollen uns dafür Geld geben! Wir legen ab und fahren 2,5 Stunden auf die andere Seite des Atolls. Wir müssen am Bug nach Korallen Ausschau halten, weil hier gibt es kein bezeichnetes Fahrwasser. Wir ankern auf 2 Meter Wassertiefe. Am Abend gibt es ein vorzügliches Restlessen. Ich entscheide mich für Knödel mit Ei, Karl isst Gulyas. Einige Bananen sind schon dunkel und werden zu gebratener Banane mit Rum verarbeitet. Dann gibt es noch Bananenfrapé. Zum Abschluss GT - um den Bananengeschmack wieder los zu werden.  

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Mittwoch, 3.10.2012, Tikehau

War wohl etwas zu viel Alkohol gestern. Schlafe schlecht. Muss ein wenig lesen und eine Mitternachtssitzung machen. In der Früh ein kurzes Bad ohne Haifischsichtung. Dann geht es zum Garten Eden. Das ist eine Sekte der NTC (New Testament Church), die wieder zu den Ursprüngen zurück wollen und ursprüngliche Landwirtschaft betreiben.  Sie produzieren mit einfachsten Mitteln Salz, Gemüse, Obst,  Chili,  Eier, Schweine. Auch Zimmer werden vermietet.  Die sind ganz freundlich, sind stolz auf das, was sie dort geschaffen haben und nahezu autark. Eine Indonesierin macht eine Führung.  Das wenige was sie zukaufen müssen erwirtschaften sie mit dem Verkauf der landwirtschaftlichen Güter. Derzeit leben zwei Familien, insgesamt ca .25 Personen auf der Insel. Wir kaufen Salat, Paradeiser, Chili und Eier - alles um knapp 8 €. Im Supermarkt hätten wir mindesten 30 € dafür bezahlt! Wirklich eindrucksvoll. Dort wächst plötzlich alles, was die Polynesier einfliegen lassen. Vielleicht liegt es auch an der anderenr Einstellung zur Arbeit. Auch die Tiefkühlhühner werden ja eingeflogen, obwohl überall wilde Hühner herumlaufen. Aber solange der Geldhahn aus Frankreich jederzeit, mit der Drohung unabhängig werden zu wollen, aufgemacht werden kann, wird sich daran auch nichts ändern.
Zu Mittag besuchen wir einen schwulen Einsiedler, den die beiden auch schon kennen. Er hat früher in einem Hotel in Frankreich gearbeitet, dann das Motu geerbt. Jetzt lebt er allein auf seiner Insel mit zwei Katzen Romeo and Juliet. Sandy hat einen Kuchen mitgebracht und wir bekommen Kaffee. Als Abschiedsgeschenk gibt es einen Tintenfisch.
Nachmittags frönt Karl seinem Jäger- und Sammlertrieb. Keine Kokosnuss ist vor ihm sicher. Nach seinem Ausflug werden  Kokosmilch, Kokosraspeln, etc. produziert. Außerdem bringt er von seinem Ausflug eine Menge  Krabben mit, die wir zur Vorspeise verarbeiten. Zuerst skeptisch, dann begeistert, essen wir die Schären der Panzertiere. Dann gibt’s wieder einmal Steak, weil unsere Tiefkühlkuh mittlerweile aufgegangen ist. Diesmal mit frischem Salat aus dem Garten Eden und Bratkartoffeln.  Unglaublich wie gut Salat schmecken kann, da kann sich der Bio Adamah verstecken. Dann wird das Boot reisefertig gemacht. Schlauchboot zusammenlegen und alles was herum fliegen kann, irgendwo verstauen.

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Der Garten Eden

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Der Einsiedler

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Karl unser Jäger und Sammler

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Donnerstag, 4.10.2012

Nach dem Frühstück fahren wir Richtung Pass. Einer muss wieder Ausguck gehen und Korallenköpfe suchen. Gegen Mittag sind wir beim Außenriff und segeln das Atoll entlang. Natürlich ist der Passat wieder gegen an, aber weniger Wind und Welle als bei der letzten Überfahrt. nach oben

 

Fakarava

Freitag, 5.10.2012

Üblicher Wachrythmus. Wir wechseln alle 3 Stunden, zu dritt kein Problem, man kommt ordentlich zum Schlafen. Wir kreuzen zwischen den Atollen Richtung Osten. Gegen Morgen lässt der Wind nach. Wir können ausreffen. Beschäftige mich mit der Programmierung des Plotters, aber das  was Karl will, geht nicht. 

Samstag, 6.10.2012

Ganzer Tag segeln. Keine Höhepunkte. Auch unsere Angelschnur bleibt unberührt. Der Wind kommt konsequent dort her, wo wir hin wollen. Das bedeutet nahezu doppelten Weg. Am Abend der Höhepunkt des Tages. Wir schalten den Motor ein (brauchen etwas Strom) und essen gemütlich Spaghetti mit selbstgemachtem Pesto und noch einer zweiten Sauce. Das schmeckt ja wieder vorzüglich. Dazu ein kühles Bier. Zum Nachtisch gibt’s Banane mit Schokosauce, sowie einen Drink aus Kokosmilch und Rum und …

Sonntag, 7.10.2012

Um Mitternacht hört der Wind auf. Motor ist angesagt. Unter 3 Knoten fahren wir nicht mit Segel. Sandy hat eine ungemütliche Wache. Regen, Wind und Flaute wechseln sich ab. Ausreffen, Regenschutz anziehen, Einreffen, Segel bergen , Motor starten;  alles dabei. Ab 6 können wir wieder segeln, aber zwei Stunden später ist wieder Motor angesagt. Gegen 14:00 erreichen wir endlich Fakarava. Das soll der Höhepunkt und gleichzeitig das Ende der  Reise werden. Der Südpass ist das  beliebteste Tauchrevier Polynesiens. Wir haben eine ganze Woche Zeit zum Schnorcheln, Riff schauen und schlunzen. Freu mich drauf. Karl legt an der Mole an. Sandy, die normal alle Manöver fährt, schmollt, weil ich ihr letztes Anlegemanöver diskutieren wollte.

Es gibt Zwiebelrostbraten. Die Kuh muss weg. Da es Sonntag ist, sind hier die kleinen Geschäfte geschlossen. Karl und ich können bei unserem Stadtspaziergang unsere Einkaufsliste nicht abarbeiten.

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Montag, 8.10.2012

Nach einem Frühstück mit frischem Baguette und Croisants, die ich diesmal ohne Beiboot bei einem einfachen Spaziergang besorgen konnte, gehen wir alle in die Stadt, um unsere Vorräte für die nächste Woche aufzustocken. Etwas mühsam. Es gibt mehrere Läden, aber nicht jeder Laden hat alles. Also ein ziemliches Hin- und Hergelaufe. Wichtig nichts zu vergessen, weil in der nächsten Woche ist das nächste Geschäft eine Tagesreise entfernt. Gegen Mittag legen wir ab und fahren Richtung Südpass. Unterwegs sehen wir ein geschlossenes Ressort. Es schaut verlassen aus. Wir legen am Anleger an und machen einen Rundgang. Außer zwei Wachhunden, die uns anbellen, sehen wir niemanden.  Die Zimmer sind alle ausgeräumt, es gibt kein Inventar, aber es ist alles relativ gepflegt. Einige Häuser scheinen bewohnt, aber niemand da, den wir fragen können, ob wir da eine Nacht liegen dürfen. Die Hunde sind mittlerweile schon unsere Freunde. Wenn wir aussteigen, kommen sie schwanzwedelnd und holen sich ein paar Streicheleinheiten. Vor denen hatten wir Angst? Nach dem Mittagessen mit frischem Eiaufstrich, Salat und dem aufgebackenem Baguette vom Vormitttag, gibt es einen ausgiebigen Schnorchelgang. Die kleinen Fische auf den Korallenstöcken schauen aus wie im Aquarium. Kein Wunder, dass sich mittlerweile das Fischen der kleinen bunten Fische zu einer Nischenindustrie entwickelt hat. In mit Wasser gefüllten Plastiksäcken werden sie in die ganze Welt exportiert.  Karl, der "Nichtschnorchler" erkundet inzwischen die Umgebung und bringt viele schöne Muscheln mit. Wir klauen etwas Wasser, um die Handtücher zu waschen. Um 17:00 hören wir ein Autogeräusch und gehen fragen, ob wir hier bleiben dürfen. Leider werden wir sehr unfreundlich von einer Frau weggescheucht, die zwar kein Englisch spricht, aber wir verstehen auch so. Sie fragt, ob man in Australien auch einfach vor einem fremden Haus parkt. Autriche kennt sie nicht. Eine unfreundliche Person in vier Wochen ist ein guter Schnitt. Aber egal, wir müssen weg und die Zeit drängt, denn um 18:00 wird es finster und wir befinden uns weit weg vom Fahrwasser und unser Weg ist gespickt von scharfen Korallenköpfen, die in den späten Nachmittagslicht kaum zu erkennen sind. Wir fahren einige Kabellängen und ankern mitten unter Korallen, aber es gibt keine andere Möglichkeit. Es ist aber nur 3 Meter tief. Da können wir notfalls zum Anker tauchen, falls er sich unterwasser verhängt. Ist sich gerade noch bei Licht ausgegangen. Nach dem Nachmittagssnack hat niemand mehr Hunger außer Sandy, die zum Mittag nichts gegessen hat. Wir verschieben das geplante Strogonoff auf morgen und es gibt nur eine Knoblauchsuppe.          

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Dienstag, 9.10.2012

Unter Motor fahren wir zum Südpass. Ich lese den Nikolaus Sparks fertig. Die letzen 100 Seiten sind mühsam. Zu viel Herz Schmerz. Ich versuche den Windrichtungsanzeiger zu kalibrieren. Leider funktioniert das nicht so, wie in der Beschreibung vorgesehen. Ein bekanntes Problem. Die Software wird geändert und modernisiert, aber die Manuals werden nicht überarbeitet. Letztlich scheint es doch zu funktionieren , ob erfolgreich, wird sich auf der nächsten Kreuz zeigen. Am frühen Nachmittag ankern wir beim Südpass. Ein Landspaziergang ans Außenriff zeigt uns, wie immer, eine phantastische Landschaft. Sogar in den Lacken hinter dem Riff schwimmen Haie. Wir bringen Sandy an Bord, weil sie das Boeuf Strogonoff vorbereiten will. Karl und ich nehmen ein paar Spielsachen mit und fahren nochmals an Land. Wir spielen ein wenig Frisbee und Federball. Beim Federball macht uns der Wind einen Strich durch die Rechnung. Ballwechsel sind nur sehr eingeschränkt möglich. Wieder zurück am Schiff sind keine Vorbereitungen für unser Abendessen zu sehen. Sandy sagt, wir hätten etwas Wichtiges vergessen. Wir dürfen raten, kommen aber nicht drauf. Das Geheimnis wird gelüftet. Wir haben heute morgen ein Rezept aus dem Internet auf meinen Computer geladen. Da ich meinen Zeigefinger an Land mit hatte, konnte Sandy nicht zum Rezept. Eine Niederlage. Wir müssen noch 40 Minuten warten, bis das Essen serviert wird. Wir vertreiben uns die Zeit mit einem netten Aperitif.

Mittwoch, 10.10.2012

Heute ist ein Schnorchelausflug zum Riff geplant. Wir bewaffnen uns mit allen möglichen Geräten, satteln Rosinante und fahren zum Pass. Dann geht es mit großem Respekt ins Wasser. Ich kenne zwar die Statistik, da sind tödliche Hai Attacken nicht unter den Top 20 Todesursachen im Wasser, aber kennen auch die Haie diese Statistik? Viel Strömung und Wellen. Aber unter Wasser die totale Ruhe, eine andere Welt. Nachdem ich bemerke, dass sich die kleinen Fische durch die umher schwimmenden Haie nicht beeinflussen lassen, lässt auch bei mir die Spannung nach. Karl beobachtet die Unterwasserwelt mit seinem Schauglas aus dem sicheren Dingi. Zwei Mal fahren wir ein Stück gegen die Strömung und lassen uns dann einfach hinuntertreiben. Wie im Film zieht die bunte Korallenlandschaft vorbei. Erst ein größerer Hai mit weißer Flossenspitze lässt uns wieder ins Schlauchboot flüchten. Ist aber trotz ordentlicher Unterwasserbekleidung ohnedies schon etwas kalt, das Wasser hat ja jetzt im Frühjahr nur 32 Grad. Der Tauchausflug hat uns hungrig gemacht. Nach der Rückkehr zum Mutterschiff gibt es Spaghetti Carbonara und ein erfrischendes Bier. Der Nachmittag vergeht mit „Nachdenken“ und Lesen. Gegen Abend geht es nochmals auf die Jagd. Karl möchte Krabben essen. Also auf zum Land, diesmal ausgerüstet mit Speer, diversen Messern und einem Plastiksack für den Jagdgehilfen (das bin ich). Mit seinem geübten Schwammerlsuchauge stürzt Karl auf Krabben zu, die sich 10 Meter von uns entfernt in totaler Sicherheit glauben und erlegt sie mit einem gezielten Speerstoß.  Ich beschränke mich auf das Tragen des Billa Sackerls mit der Beute. Nach einigen Fehlversuchen erwischt Karl auch eine etwa 1,5 Meter lange Muräne. Die lebt und lebt und lebt. Ähnlich wie Aale sind das extrem zähe Tiere, die auch nachdem der Kopf abgehackt ist, noch immer beißen und schnappen. Wieder am Schiff zurück, brauchen wir 20 Minuten um die Muräne zu enthäuten und auszunehmen. In einer Tupperwarebox findet sie vorläufig die letzte Ruhe.  Ich brauche nach diesem Massaker einen doppelten Schnaps und habe auch keinen rechten Appetit auf die Krabbenhaxen. Da ist mir die Nachspeise - Marillenpalatschinken - schon lieber.

Donnerstag, 11.10.2012

In der Nacht habe ich Magenkrämpfe und bin mehrmals am Klo, aber in der Früh ist wieder alles in Ordnung. Leider regnet es heute wie in Salzburg. Wird ein Schlunztag. Mache einmal eine ToDo Liste:

  1. To do Liste schreiben
  2. Beginnen die To To Liste abzuarbeiten
  3. Die Beschreibung meines mitgebrachten Ungeziefergifts lesen und beschließen, was da bleibt und was wieder nach Wien fliegt
  4. Entrecôte für das Nachtmahl mit der Stichsäge schneiden
  5. Mit dem Plotter beschäftigen (Karl hätte gerne die Uhrzeit am Schirm, wegen Wachwechseltermin)
  6. Herausfinden wie man Raymarine Tracks exportieren kann, um sie anderen Seglern zur Verfügung stellen zu können.
  7. Prüfen was alles zu machen ist, wenn der Wassermacher außer Betrieb genommen wird

 Wie immer wurde die ToDo Liste nur halb abgearbeitet. Am Nachmittag fahren wir trotz Regens zu einem neuen Liegeplatz. Dort gibt es keine Korallenköpfe und wir können nahezu bis zum Ufer fahren. Am Abend gibt es 500 Gramm Steaks. Florian hat ein Sailmail geschrieben. Das YR Team führt überlegen bei der Hochseemeisterschaft. Das freut mich, weil wir haben eine Wette laufen. Ich habe aufs YR Team gesetzt, Karl auf die Nikos und Sandy auf Dohnal.

Freitag, 12.10.2012

Am Morgen gibt es einen langen Rundgang um die Insel. Holen uns einen Sonnenbrand. Wieder zurück, verholen wir Shambala zum Ufer wie einen Strandkatamaran. Am Abend war eigentlich die Muräne geplant. Aber die Einheimischen haben uns davor gewarnt, die Moräne zu kochen. Ja, nicht einmal verfüttern dürfen wir sie. Grund dafür ist wieder einmal die Ciguatera. Angeblich sind die Moränen  häufiger vergiftet als die Fische. Die Ciguatera ist auch für unseren fleischlastigen Speiseplan verantwortlich. Es gibt immer wieder Todesfälle nach dem Genuss von Rifffischen, aber auch Fische, die außerhalb des Riffs gefangen wurden, können befallen sein. Wenn der nächste Arzt 1,5 Flugstunden entfernt ist, der Flugplatz nur in 2 Stunden mit dem Schnellboot zu erreichen ist und nur einmal am Tag ein Flieger nach Papeete geht, ist es vielleicht nicht ganz gescheit eine Vergiftung zu riskieren.    
Ziemlich pervers, dass man in diesen fischreichen Gewässern kaum Fisch essen kann. Angebotene Fische werden hauptsächlich aus Neuseeland oder Australien importiert!  Deshalb, ihr habt es erraten,  gibt es heute wieder Rindfleich, diesmal aber mit Nudeln mit einer Sauce, bei  der ich vorerst skeptisch bin, aber um die Köchin nicht vor den Kopf zu stoßen, koste ich und bereue es nicht. Auch diese Sauce schmeckt ausgezeichnet.

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Samstag, 13.10.2012

Heute Nacht war es etwas heiß. Habe schlecht geschlafen. Deshalb bin ich erst um 8:30 aufgestanden. Nach dem Frühstück kurz ins Wasser. Boot fahrbereit machen und zurück zu Manini. Er hat früher gemeinsam mit seiner Frau allein auf diese Insel vom Fischfang gelebt. Mittlerweile hat er ein kleines Ressort mit einigen Zimmern gebaut ( http://www.fakarava.org/ ). Wir haben uns für Samstag angemeldet. Manini repariert zwar gerade die Palmendächer seiner Hütten und hat aus diesem Grund diese Woche keine Gäste, hat aber versprochen für uns eine Pizza in seinem Holzofen zu machen. Zu Mittag gibt’s Spaghetti. Dann fahren wir an Land. Karl und Sandy kennen da eine verlassene Hüttenruine, die aber eine funktionierende Zisterne hat. Wir, bzw. Sandy will Wäsche waschen. Unsere Aufgabe besteht darin unseren Schlauch anzuschließen, die Wäscheleinen zwischen Palmen zu spannen und die Wäsche aufzuhängen. Während die Wäsche trocknet, fahren wir wieder zum Pass zum Schnorcheln. Da die Strömung noch stärker ist, landen wir fast in einer Fischfalle. Erst im letzten Moment können wir mit äußerster Anstrengung vermeiden, in die Netze getrieben zu werden und erklimmen das Schlauchboot. Am Abend sammeln wir die Wäsche ein, machen uns landfein und essen gemeinsam mit einem kalifornischem Pärchen, das mit einem nagelneuen Custom Built Vollcarbonkatamaran - konstuiert vom AC Cup Designer - unterwegs ist, eine gute Holzofenpizza. Sandy backt noch schnell ein Brot im Pizzaofen und wir vereinbaren für nächsten Morgen einen Besichtigungstermin  auf dem Hight Tech Ding.

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Sonntag, 14.10.2012

Wir fahren an Land um uns von Manini und seiner Frau zu verabschieden. Das dauert in Polynesien ca. 1,5 Stunden. Dann fahren wir zum Katamaran und bringen als Gastgeschenk  frisches Brot mit, das Sandy in der früh am Schiff gebacken hat. Es ist aber nur der Bootsmann an Bord. Das Eignerpaar ist mit dem Bordtechniker zum Tauchen gefahren, weil wir ja unseren Besuch eigentlich für vormittags angekündigt haben. Über Funk wird das Schlauchboot verständigt und 5 Minuten später kommt der Schifftechniker mit der Hausfrau zurück und die beiden zeigen uns das Schiff. Sehr eindrucksvoll. Leider gibt es auch auf solch einem Teil jede Menge Technikprobleme. Gerade ist eine der Hauptmaschinen zerlegt, da sie über den Auspuff Wasser in den Zylinder bekommen hat.  Aber mit 15 Knoten Normalgeschwindigkeit ist man ja auch viel schneller bei einer Werft ;-). Sandy ist am meisten von der Waschmaschine beeindruckt, aber mit einem Wassermacher, der 190 Liter pro Stunde erzeugt, ist das natürlich kein Problem.  Zu Mittag müssen wir los, um wieder nach Norden zu fahren, weil am nächsten Tag um 12 muss ich am Flugplatz sein, um meinen Flug nach Papeete zu erwischen.

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Montag, 15.10.2012

Heute ist der Tag meiner Abreise. Also Baguette kaufen, frühstücken und Koffer packen. Eigentlich hätte ich ja nur leichtes Gepäck, weil ja die Ersatzteile, die ich für Shambala mitgebracht habe, wegfallen. Aber Karl füllt meine Reisetasche mit nicht mehr benötigter Winterbekleidung. Meine Schmutzwäsche bringe ich nur mehr im Handgepäck unter. Dann legen wir ab und fahren ca. 3 Meilen zum Flugplatz. Der hat einen Anlegesteg, aber der Wind ist auflandig und der Steg scheint auch eher für kleine Boote geeignet zu sein. Die Wassertiefe dort kennen wir auch nicht, also ankern wir in der Nähe, ein letztes Mal auf Rosinante aufgesprungen und über die Wellen zum Anleger geritten. nach oben

Rückreise

Montag, 15.10.2012

Für mich etwss ungewohnt mit dem Boot zur Abflugshalle zu fahren. Dort geht es sehr familär zu. Keine Sicherheitskontrollen, ein Angestellter am Schalter, der das Gepäck entgegen nimmt, keine Platzreservierung. Flugdauer 1,5 Stunden. Es gibt eine kurze Zwischenlandung auf einem anderen Atoll. Einige steigen aus, einige steigen ein. Ist hier so ähnlich wie Autobus fahren. Air Tahiti fliegt nahezu alle Inseln und Atolle in französch Polynesien an. Das ist ein Gebiet ungefähr so groß wie Europa!

Nach Hause geht's diesmal mit der KLM über LA und Amsterdam. Leider ist mein Abflug in Papeete erst um 23.59. Muß mich deshalb einige Stunden am Flugplatz mit meinen Büchern beschäftigen.

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Dienstag, 16.10.2012, Mittwoch, 17.10.2012

Der Flug dauert insgesamt mit den Aufenthalten 48 Stunden. 12 Stunden davon sind allerdings nicht abzusitzen, sondern gehen einfach durch die Zeitverschiebung verloren. In LA werden die Amerikaner ihrem schlechten Ruf gerecht. Obwohl man den Flughafen nicht verlassen will, muss man die kompletten Einreiseformalitäten über sich ergehen lassen. Trotz 2,5 Stunden Zeit wird es schließlich doch noch kanpp, da viel zu wenig Beamte anwesend sind und man über eine Stunde warten muss. Auch das Gepäck - obwohl laut Aufkleber bis Wien durchgecheckt - muss man selbst vom Föderband nehmen und dann 100 Meter weiter auf ein neues Förderband legen. Dann aus dem Flughafen raus. 400 Meter weiter wieder rein, Bordkarten besorgen und zur Sicherheitskontrolle. Wieder 30 Minuten warten. Das wird knapp. Nicht mal eine Klositzung geht sich aus. Ganz verschwitzt und erschöfpft sitze ich im Flugzeug. Bei der Landung in Amsterdam gibt es strömenden Regen, unsere Kapitänin wirft das Flugzeug so runter, dass es bei der Landung etwas ins Schleudern kommt, ein Raunen geht durch die Reihen. Auch ich bin erschrocken, kann aber nicht wirklich beurteilen, ob die Situation gefährlich war, oder nicht.

In Amsterdam dann das ganze Gegenteil von LA. Alles funktioniert, die Wege sind zwar auch nicht kurz, aber man kennt sich aus und alles ist bestens organisiert. 

Noch ein Hupfer (1,5 Stunden) und ich bin in Wien. Endlich, dank des neuen Skylinks, geht man auch in Wien 10 Minuten bis man bei der Kofferausgabe ist. Zu meiner großen Überraschung und Freude werde ich von Renate, Joey und Babsi abgeholt. Trotz der tollen Erlebnisse am anderen Ende der Welt, freue ich mich wieder zu Hause zu sein.nach oben

Der große Yachtrevuetest

Mein lieber Freund Karl war während unserer Fahrt im wesentlichen damit beschäftigt die von mir mitgebrachten letzten 12 Ausgaben der Yachtrevue auswendig zu lernen. Aus diesem Grund fand am Vortag meiner Abreise der große Yachtrevuetest statt.

Trotz der intensiven Vorbereitung hat er diesen Test leider nicht bestanden. Damit konnte der attraktive Preis dieses Tests (eine Yachtrevuekleinanzeige in Gold) nicht vergeben werden. Für einen positiven Abschluß wären mehr als 50 Prozent richtige Antworten erforderlich gewesen. Um den Test nachvollziehen zu können, hier die Fragen mit den richtigen Antworten:

 

1. Wie lang ist die Pogo 12.50?

2. Luis Gazzari schreibt im Intim über die Weihnachtsregatta in Hvar. Wie oft ist er in einer Wettfahrt mit seinem Laser gekentert?

3. Wer war der Sieger des S-Cups 2011?

4. Welche Farbe haben die Inserate der Segelschule Reiger?

5. In Heft 1/2012 wurde eine Ruster Seehütte mit Wasser, Strom und Sauna angeboten? Wie hoch war der geforderte Preis?

6. Was bietet Herr Van Kooij in der Yachtrevue an?

7. Im Kleinanzeigeteil der YR wurde eine TP52 angeboten. Mit welcher Vorwahl begann die angegebene Handynummer?

Hier die richtigen Antworten:

1: 12.50. 2: 6, 3:Kletzi, 4:rot auf gelb,5:90.000,- €, 6: Reperaturarbeiten, 7:0664

War doch gar nicht so schwer. Ich habe den Verdacht Karl hat die Yachtrevue nur als Umschlag für andere einschlägige Fachliteratur verwendet.

Hier das Tondukument zum Test:

Beachten Sie bitte, dass die Gesichter nahezu unkenntlich gemacht wurden, um die Anonymität der Darsteller sicherzustellen.nach oben

 

Weitere Interviews

Beachten Sie bitte, dass die Gesichter nahezu unkenntlich gemacht wurden, um die Anonymität der Darsteller sicherzustellen.

Das Fazit im Interview:

Das Interview mit der Skipperin:

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